Neben unseren Tarifrechnern können Sie Ihren täglichen Verbrauch mit einigen Tipps & Tricks zusätzlich reduzieren.
Diese kleinen Hilfen sparen Ihnen nicht nur bares Geld ein, sondern reduzieren auch die CO2−Emissionen
und können in jedem Haushalt angewendet werden.


Elektronikgeräte
Elektrogeräte wie Fernseher, Computer oder kleinere Geräte sollten nicht auf “Stand By” laufen,
denn selbst, wenn diese ungenutzt bleiben, beziehen sie nach wie vor Strom. Allerdings hilft es,
die Geräte ganz auszuschalten, wenn sie nicht mehr benötigt werden, was einem
durchschnittlichen Haushalt ca. 3 % der Jahreskosten erspart.

Praktisch sind auch Steckdosenleisten mit integriertem Schalter, der die Stromzufuhr komplett abschaltet.
So können Sie mehrere Geräte mit einem Knopfdruck über Nacht abschalten. Ladegeräte für das Handy
oder den Mp3−Player sollten nach dem Aufladen ebenfalls von der Steckdose getrennt werden.

Bei großen Geräten wie Kühlschränken oder Waschmaschinen lohnt sich die Investition in Energiespargeräte.
Auch wenn diese in der Anschaffung etwas teurer sind; die meisten Geräte zahlen sich schon nach 2−3 Jahren aus.


Beleuchtung
Ähnlich ist es auch mit Glühbirnen: die umweltfreundliche Variante in Form von
Energiesparlampen kostet zwar rund das zwanzigfache einer normalen Glühbirne,
hat aber eine bis zu zehn mal längere Lebensdauer und spart ca. 80% Strom
im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen ein.



Küche
Kühl- und Gefrierschrank: Gefrierschränke oder das Gefrierfach des Kühlschrankes sollten regelmäßig abgetaut werden.
Eine Temperatur von ca. 5−7 Grad im Kühlschrank, bzw. −18 Grad im Gefrierschrank reicht vollkommen aus. Kältere Ein−
stellungen verbrauchen nur unnötige Energie. Zudem sollte man darauf achten, dass der Kühlschrank nicht direkt neben
der Heizung oder dem Herd steht. Außerdem sollte das Lüftungsgitter öfter entstaubt werden. Ein weiterer Trick ist auch,
das lange Offenstehen der Kühlschranktür zu vermeiden und keine warmen Lebensmittel in den Kühlschrank zu stellen.
Kochen: Wenn Sie Töpfe beim Kochen immer schließen, werden die darin bereiteten Speisen schneller gar. Zudem
sollten Sie immer die kleinstmögliche Topfgröße wählen, da kleinere Töpfe effizienter sind. Auch ein Schnellkochtopf
spart Zeit und Energie. Kochplatten und Backofen können oft schon vor Ende der Garzeit ausgeschaltet werden,
da auch die Restwärme noch eine Weile anhält.
Abspülen: Die Spülmaschine sollte immer ganz voll sein, bevor sie angeschaltet wird. Für leicht verschmutztes Geschirr
kann man wahlweise auch das Kurzwaschprogramm wählen. Auch Essensreste sollten vor dem Spülgang entfernt werden.


Waschen
Je höher die Waschtemperatur, desto höher der Stromverbrauch. Daher gilt: immer eine möglichst niedrige Temperatur wählen.
Für leicht verschmutzte Wäsche reichen 30−40 Grad, stärkere Flecken werden auch bei 60 Grad sauber. Die Waschmaschine
sollte für volle Effizienz immer voll sein. Manche Modelle verfügen auch über eine spezielle Einstellung für kleine Mengen und
reduzieren bei halber Beladung die Energie− und Wassermenge.
Auch beim Wäschetrockner gilt: am Besten voll beladen. Je besser die Wäsche vorher in der Waschmaschine geschleudert
wurde, desto weniger muss der Trockner tun. Achten Sie auch darauf, das Flusensieb regelmäßig zu reinigen.


Temperatur anpassen
Ein Grad weniger Raumtemperatur fällt kaum auf und kann die Heizkosten um ca. sechs Prozent senken.
Viele Räume werden unnötig beheizt (z.B. Räume, in denen man sich nachts nicht aufhält). Um wirklich
bedarfsgerecht zu heizen, empfiehlt sich ein programmierbares Thermostat (ab ca. 20 Euro im Baumarkt),
das Räume nach dem tatsächlichen Bedarf heizt. Die Türen zu weniger beheizten Räumen oder zum Flur
sollten zudem nach Möglichkeit geschlossen bleiben, damit sich die Wärme in den Zimmern besser hält.


Heizkörper entlüften
Schlecht entlüftete Heizkörper geben weniger Wärme ab und verbrauchen dadurch unnötig Energie.
Daher ist es wichtig, Heizkörper regelmäßig zu entlüften. Spätestens wenn es in der Heizung beginnt
zu gluckern, ist eine Entlüftung fällig.



Klug lüften
Besser als über längere Zeit ein Fenster gekippt zu halten ist das sogenannte “Stoßlüften”.
Dabei sollten Sie alle Fenster ganz öffnen und, wenn möglich, einen Durchzug erzeugen.
Je nach Außentemperatur und Wind reichen dafür fünf bis fünfzehn Minuten aus.